bloggerholiker schließt seine Pforten.

Ja, ihr lest richtig. Nach einigen Jahren des Bloggens, Testens von Produkten und der Kundgebung von Meinungen ist jetzt schluss. bloggerholiker wird bis Januar seine Pforten schließen. (Bitte bis zum Ende lesen, wichtige Infos vorhanden!)

Ihr werdet such sicherlich fragen, warum ich bloggerholiker schließe. Dies hat diese großen Gründe:

  • WordPress. Ich kann mich hier nicht richtig bewegen, ohne dass mir WordPress irgendetwas ins Gesicht haut. Custom Themes sind hier ein Studienfach für sich, geschweige denn Plugins.
  • Selbstverpflegung. Ich muss mich hier um alles selbst kümmern – Wartung, Updates und die Technik. Für deinen “mal eben” Blog ist das zu viel Aufwand für mich, da bloggerholiker bei weitem nicht mein einziges Projekt ist.
  • Schnell was bloggen – Fehlanzeige. bloggerholiker ist kein Blog für schnelle Gedanken oder zum einfach etwas zeigen. Es steht für ausgefeilte Produktreviews und Meinungen. Mein persönlicher Stil ist in den letzten Monaten davon weg geschweift, man könnte also fast schon sagen, bloggerholiker und ich haben uns “auseinander gelebt”.

Ich werde natürlich nicht mit dem Bloggen aufhören. Dafür hab ich zu viel mitzuteilen… :P Auch Produkt-Reviews, die ich ab und an trotzdem noch mache, wird es weiterhin geben. Aus diesem Grund ziehe ich um zu tumblr mit meinem persönlichen bluefirex-Blog:

› http://blog.bluefirex.com

Alles weitere passiert ab jetzt auf meinem Blog auf tumblr. Also liebe feed-Leser, ändert eure RSS-URL auf:

http://blog.bluefirex.com/rss

Ich sehe euch hoffentlich auf tumblr!

Für die tumblr-Fanatiker: Mein tumblr-Username dort ist bfxde.

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Die 10 Gebote eines Kreativen

1.

Ein guter Kreativer spricht nicht die Konsumenten an, sondern die zwanzig Personen in Paris, die ihn eventuell einstellen könnten (die Creativ Direktoren der zwanzig besten Werbeagenturen). Deshalb ist es wichtiger, einen Löwen in Cannes oder einen ADC-Award zu gewinnen als grössere Marktanteile für den Kunden.

2.

Die erste Idee ist immer die beste, man sollte aber drei Wochen Aufschub verlangen, bevor man sie präsentiert.

3.

Die Werbung ist der einzige Beruf, in dem man dafür bezahlt wird, Dinge schlechter zu machen. Wenn du eine geniale Idee präsentierst und der Kunde sie dir ruinieren will, denkst du intensiv an dein Gehalt, schluderst getreu seiner Anweisung in gestoppten dreissig Sekunden irgendeinen Mist zusammen und baust Palmen ins Storyboard ein, damit du endlich für eine Woche nach Miami oder ans Cap fliegen kannst, um dort zu drehen.

4.

Zu Meetings kommst du grundsätzlich zu spät. Ein Kreativer, der pünktlich ist, macht sich unglaubwürdig. Beim Betreten des Raumes, wo seit einer Dreiviertelstunde alle auf dich warten, entschuldigst du dich auf gar keinen Fall, sondern sagst nur: “Hi, ich habe drei Minuten für Sie.” Oder du zitierst Roland Bartes: “Nicht Traum verkauft, sondern Sinn.” (Oder, weniger edel, Raymond Loewy: “Hässlichkeit verkauft sich schlecht.”) Dann denkt der Kunde, dass er was kriegt für sein Geld. Nie vergessen, dass Anzeigenkunden zu den Agenturen kommen, weil sie selbst unfähig sind, Ideen zu produzieren, dass sie darunter leiden und uns dafür hassen. Deshalb müssen die Kreativen sie verachten. Produktmanager sind missgünstig und masochistisch. Sie bezahlen dafür, dass wir sie erniedrigen.

5.

Wenn du unvorbereitet bist, sprich als Letzter und greif alles auf, was vor dir gesagt wurde. Bei einem Meeting hat immer derjenige Recht, der das letzte Wort hat. Nicht vergessen: Es ist das Ziel jedes Meetings, dass die anderen sich blamieren.

6.

Der Unterschied zwischen einem Senior und einem Junior ist, dass der Senior mehr verdient und weniger arbeitet. Je teurer du bist, desto weniger redest du, findest aber desto mehr Gehör. In diesem Beruf hältst du entsprechend deiner Bedeutung den Mund – du giltst als umso genialer, je weniger du quasselst. Logische Konsequenz: Um dem Creative Director eine Idee zu verkaufen, musst du ihm SYSTEMATISCH einreden, dass sie sein Einfall war. Deshalb präsentierst du deine Vorstellungen mit den folgenden Sätzen: “Ich habe intensiv über das nachgedacht, was du gestern gesagt hast”, oder: “Ich habe deine Idee von letzter Woche aufgegriffen”, oder auch: “Ich bin auf deinen ersten Ansatz zurückgekommen.” Wobei es sich natürlich von selbst versteht, dass der CD gestern nichts gesagt hat, vor einer Woche keinen Einfall hatte und nie auch nur einen Ansatz zu einer Idee.

6b.

Eine andere Methode, Junior und Senior zu unterscheiden: Der Junior macht lustige Witze und keiner lacht, der Senior erzählt müde Kalauer und alle lachen.

7.

Pflege den Absentismus, komm mittags ins Büro, antworte nie, wenn man hallo zu dir sagt, mach drei Stunden Mittagspause, sei an deinem Arbeitsplatz nie zu erreichen. Jeden Hauch einer Kritik weist du mit den Worten zurück: “Kreative haben keine Stundenpläne, sondern Deadlines.”

8.

Frage keinen nach seiner Meinung zu einer Kampagne. Wenn du jemanden fragst, riskierst du JEDES MAL, dass er dir seine Meinung sagt. Und dann ist es NICHT AUSZUSCHLIESSEN, dass du ihr Rechnung tragen musst.

9.

Jeder macht die Arbeit dessen, der über ihm steht. Der Praktikant macht die Arbeit des Texters, der die Arbeit des Creativ Directors und der die Arbeit des Agenturchefs. Je wichtiger du bist, desto weniger tust du (siehe 6. Gebot). Jacques Séguéla hat sich zwanzig Jahre auf den Lorbeeren ausgeruht, die ihm der Klassiker “Force Tranquille” eingebracht hat, ein von Léon Blum geprägter Begriff, recycelt von zwei Kreativen seiner Agentur, an die sich niemand mehr erinnert. Philippe Michel ist der breiten Öffentlichkeit mit einer Plakatserie bekannt geworden, die eine Idee seines Angestellten Pierre Berville war. DELEGIERE deine gesamte Arbeit an einen Praktikanten: Wenn es klappt, heimst du die Lorbeeren ein; wenn es floppt, fliegt er raus. Praktikanten sind die Sklaven von heute: unbezahlt, formbar, auf Gedeih und Verderb der Fron verpflichtet, täglich kündbar, Kaffeeträger und Fotokopierer auf Füssen – wegwerfbar wie Bic-Rasierer.

10.

Zeigt dir ein Kollege eine gute Annonce, lässt du ihn keinesfalls merken, wie sehr du seinen Einfall bewunderst. Sag, das ist doch Hühnerkacke, poppt überhaupt nicht, wird nie verkaufen, und ausserdem ist es Asbach uralt, zehntausendmal gesehen oder von einer englischen Kampagne von vor zig Jahren abgekupfert. Legt er dir wirklich Hühnerkacke vor, sagst du “super Idee” und tust, als wärst du sehr neidisch.

Aus dem Buch “39,90 (Neununddreißigneunzig)” von Frédéric Beigbeder

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NFS Rivals

[Review] Need For Speed Rivals

In diesem kurzen Review werde ich über das kürzlich erschienene Spiel “Need For Speed Rivals” schreiben. Getestet und gespielt habe ich es auf der Playstation 4, es ist aber auch für Xbox One und ältere Konsolen erhältlich. Für PC scheint das Spiel jedoch etwas verbuggt zu sein, wobei ich es selber nicht beurteilen kann.
Allgemein hat man bei Need For Speed Rivals die Möglichkeit als Cop und Racer zu spielen. Spielt man als Cop, kann man in der “freien Fahrt” zufällige Racer (auch andere Online-Spieler!) verfolgen und verhaften sowie bestimmte Events betreten. Als Racer wird man dementsprechend von der Polizei verfolgt und kann zudem einige Rennen fahren. Zusätzlich kann man jeden Racer auf der Straße zu einem spontanen Head-to-Head-Rennen herausfordern.
Auf beiden Seiten schaltet man durch das Erledigen von Aufträgen neue Fahrzeuge frei, als Cop hat man immer alle freigeschalteten Fahrzeuge zur Auswahl und kann Verfolgungs-Technologien wie EMP etc. ausrüsten und upgraden. Als Racer muss man neue Fahrzeuge mit Speedpoints (welche man durch Rennen, Sprünge, Verfolgungen, etc. verdient) kaufen, und auch deren Leistung upgraden.

Grafik

Die Grafik von NFS Rivals sieht auf der PS4 sehr gut aus. Das Spiel wurde gut an die neue Hardware der PS4 angepasst, die Auflösung ist hoch und das Spiel läuft konstant in einer flüssigen Framerate. Auch die Landschaft und Sichtweite ist gut und wirkt realistisch. Besonders die Fahrzeuge sind gelungen und detailgetreu. Die Fahrzeuge haben zudem noch einen coolen Nässe-Effekt, die Wagen sehen anfangs immer wie frisch aus der Waschanlage aus und man kann sehr gut die einzelnen Wasserpartikel auf den Fahrzeugen erkennen. Ob das Wasser in der Wüste so realistisch ist und auch bei 300km/h noch am Fahrzeug bleibt, ist eher unrealistisch, aber EA ging es dabei wohl eher ums Aussehen. Auch die Umgebungen (Sand, etc.) wirken sich auf die Fahrzeuge aus, und Sand bleibt zB. am “nassen” Wagen kleben.

Story?

Da wären wir direkt beim ersten “negativen” Aspekt angelangt, Story-technisch hat NFS Rivals – wie auch zu erwarten – wenig zu bieten. Abgesehen von manchen Zwischensequenzen in einzelnen “Kapiteln” gibt es wenig Abwechslung zu den Straßenrennen und Verfolgungsjagden. Lediglich die “Auftragsliste” wird immer wieder aktualisiert, und man kann neue Fahrzeuge freischalten.
Auch wenn es keine wirkliche “Story” gibt, ist man trotzdem mehr oder weniger motiviert weiterzuspielen, um neue Wagen zu bekommen. Es ist also definitiv kein Spiel, wo einem nach zwei Stunden schon langweilig wird. Ob es aber über Monate interessant bleibt, würde ich in Frage stellen.

Realismus? Naja

Seit ein paar Versionen wird bei Need For Speed auf sogenannte Verfolgungs- und Angriffs-Technologien gesetzt. Dabei handelt es sich ungefähr um Waffen, welche von Polizei und Racern eingesetzt werden können. Mit Realismus hat dieser Aspekt leider wenig zu tun, wodurch es ein weiterer negativer Aspekt meiner Meinung nach darstellt. Dazu gehören nämlich Schockwellen (beschädigen andere Fahrzeuge im Umfeld), Störminen (stören Fahrzeuge und deren Elektronik sowie Lenkung etc.), Elektrostatische Felder (Um das jeweilige Fahrzeug erscheinen unrealistisch wirkende Elektrizitätsblitze, welche andere Fahrzeuge bei Berührung beschädigen und abprallen lassen).
Diese Tools erinnern fast schon mehr an Mario Kart oder Blur, aber nicht an das gute alte Need For Speed, wie man es noch von den ursprünglichen Spielen wie NFS Underground, Most Wanted (nicht 2012), Carbon, etc. kennt.
Auch weitere unrealistischen Aspekte, die mir aufgefallen sind, wären dass Helikopter zwei Sekunden nach der Anforderung am Himmel erscheinen, Straßensperren in 10 Sekunden aufgebaut werden und nach Sprüngen über 100 Meter unbeschadet weitergefahren werden kann – wobei letzteres weniger gewichtet, da so etwas natürlich auch das Gameplay ausmacht. Es würde bestimmt nicht mehr Spaß machen, wenn das Fahrzeug total realistisch alle 10 Sekunden einen Totalschaden hat…

Fahrzeugauswahl

Die Fahrzeugauswahl in NFS Rivals ist recht gut, es gibt viele Fahrzeuge, welche im Laufe des Spiels freigespielt werden können. Dabei sind viele verschiedene Fahrzeuge – größtenteils von den Herstellern Porsche, Ferrari, Lamborghini, Aston Martin, Mercedes, BMW und weiteren.

Gameplay

NFS Rivals zu spielen macht definitiv viel Spaß, gute Grafik, Sounds und Wagen sorgen für eine gute Atmosphäre. Ein kleiner Ausschnitt ist in folgendem Gameplay von mir zu sehen, die Auflösung ist jedoch durch die PS4-Share Funktion und den Upload-Umweg über Facebook viel geringer als original:

Need For Speed Rivals PS4 Gameplay (Vimeo).
In dem Video ist ein kleiner Einsatz als Cop zu sehen.

Was noch anzumerken wäre, ist dass die  Spielmap hauptsächlich aus Wüsten und Gebirgen besteht, große Städte vermisse ich in NFS Rivals etwas.

Fazit

Alles in allem halte ich NFS Rivals für ein klasse Rennspiel mit jedoch leider wenig Abwechslung und wenig Realismus – besonders bei den Verfolgungstechniken. Der Ansatz mit den doch sehr unrealistischen Verfolgungssystemen wie EMP, Schockwellen etc. gefällt mir jedoch absolut nicht. Hier wäre mir ein realistischeres Spiel lieber gewesen, wo man die Racer nur durch klassisches Rammen und Drehen festnehmen kann. Auch die Fahrphysik ist in vielen Punkten nicht so sehr gelungen, fährt man als Verfolger jemandem seitlich ins Heck, hat dies kaum Auswirkungen, obwohl sich das Fahrzeug in echt sofort drehen und der Fahrer die Kontrolle verlieren würde.
Trotzdem ist es definitiv einen Blick wert, und ich persönlich finde es trotzdem sehr gut. Auch wenn ich nicht beurteilen kann, wie schnell das Spiel langweilig wird (nachdem man alle Wagen und Rennen freigeschaltet/absolviert hat), da es sehr vom Spieler abhängt, ist NFS Rivals mein persönlicher NFS-Favorit der letzten Jahre. Mit dem Spiel DriveClub, welches demnächst erscheinen wird, kann NFS Rivals aber denke ich nicht mithalten.
Zu dem Spiel werde ich wahrscheinlich auch ein Review veröffentlichen, wenn es erscheint.

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[Review] Nexus 5

Nach langem Erwarten meinerseits habe auch ich endlich das Nexus 5 in die Finger bekommen und kann jetzt endlich berichten, wie das Gerät ist, ob es den Kauf lohnt und was es denn überhaupt alles leistet.

Design

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Ich habe mich für die weiße 32 GB-Version des Nexus 5 entschieden und kann durchaus sagen, dass ich mit dem Design zufrieden bin. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass das Nexus 5 momentan eines der Smartphones mit dem besten Design ist. Es liegt super gut in der Hand (trotz seiner 5 Zoll, später dazu mehr), sieht gut aus und fühlt sich durch die Pseudo-Gummierung sogar richtig gut an (wie das Nexus 7). Pluspunkte an LG und Google.

Erwähnt sei hier noch, dass die weiße Version im Gegensatz zur schwarzen Versionen einen glänzenden Rahmen hat. Die schwarze Version besitzt stattdessen einen matten Rahmen. Dieser kleine aber feine Unterschied kann für viele entscheidend sein.

Performance

Die Qualcomm Snapdragon 800 Quad-Core CPU mit 2,3 GHz leistet hier ganze Arbeit. Das Gerät reagiert sehr schnell auf jegliche Eingabe, nichts stottert oder laggt. Ich konnte bisher auch keine App finden, die das Nexus 5 mal zum Nachdenken brachte. Aktuelle Spiele, wie Prince of Persia, Riptide GP2 oder Dead Trigger 2 sind für das Gerät absolut kein Problem. Dafür bekommt das Nexus 5 von mir volle Punktzahl; die Performance überzeugt. Im Gegensatz zu Vorgängergeräten wie dem Galaxy Nexus läuft hier auch Chrome perfekt flüssig und reagiert schnell.

Kamera

Ein Foto, geschossen mit dem Nexus 5
Ein Foto, geschossen mit dem Nexus 5

Die Kamera des Nexus 5 ist eine der Komponenten, die viel anmuten lässt und von der anfänglich auch viel erwartet wurde. Diese Erwartungen sind leider nicht ganz erfüllt. Die 8 MP des Nexus 5 nehmen scharfe und qualitätsmäßig “gute” Bilder auf. Die Qualität ist alles in allem okay aber nicht top und übertrifft noch lange nicht die eines iPhone 5S oder gar Nokia Lumia 1020. Der Weißabgleich funktioniert gut jedoch braucht die Kamera relativ lange für den Fokus, wenn das Motiv etwas weiter weg ist.

Software

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Wie jedes Nexus wird auch das Nexus 5 natürlich von Android betrieben. Vorinstalliert Android 4.4 a.k.a. KitKat mit einem Update auf 4.4.2 (die bei einem Nexus zum Glück immer schnell da sind).

Android 4.4 bringt auf dem Nexus 5 einen neuen Launcher, genannt Google Experience Launcher (kurz: GEL) mit. Mir persönlich gefällt der Launcher überhaupt nicht:

  • Die Icons sind größer als vorher (25%), was die Icons jetzt völlig überdimensioniert wirken lässt.
  • Die Widgets sind nicht mehr im Drawer sondern wieder wie in Gingerbread per Long Tap auf dem Homescreen.
  • Durch die Google Now-Integration fallen die Homescreens links des “Hauptscreens” weg; man kann also nur noch nach rechts hin Homescreens anlegen.

Aber Android wäre nicht Android wenn man was dagegen tun könnte, weshalb ich Apex Launcher installiert habe (empfehle ich übrigens jedem). Ein Update hat vor Kurzem auch die Transparenz der Statusbar und Navigation Buttons hinzugefügt und steht dem GEL somit in nichts mehr nach (außer natürlich der tiefen Google Now-Integration).

Was mir auch nicht gefällt ist das wegfallen des typischen Holo-Blautons. In der Statusbar macht es klar aufgrund der Transparent Sinn, sonst hätte Google diesen Schritt aber entweder lassen oder optional machen sollen.

Performancemäßig ist das Nexus 5 für KitKat gemacht. Es gibt nichts im System, was das Nexus 5 zum Stocken bringen könnte. Andersrum ist KitKat auch für Geräte mit 512 MB RAM angepasst; diese Anpassung ist für das Nexus 5 jedoch irrelevant (das Gerät besitzt 2 GB RAM).

Sonstiges

Der Lautsprecher des Nexus 5 ist definitiv nicht gut, jedoch hört man damit sowieso keine Musik. Zum spartanischen Hören von Videos oder kleinen Musikstücken ist es ausreichend, für mehr aber wirklich nicht.

Das Display löst mit 1920×1080 auf und besitzt eine Pixeldichte jenseits der 400 PPI. Ich persönlich halte davon nicht viel, weil man zwischen den 1280×720 des Galaxy Nexus bei ~316 PPI und jetzt den 1920×1080 bei >400 PPI keinen Unterschied bemerkt. Hier hätte man die Innovation lieber in die Akkulaufzeit stecken sollen.

Zum Thema Akkulaufzeit kann ich noch keine große Auskunft geben, da das Gerät erst 5 Tage bei mir im Einsatz ist. Nach bisherigen Tests ist sie jedoch ganz okay aber nicht herausragend. Er bietet eine Kapazität von 2.300 mAh.

tl/dr;

Das Nexus 5 ist allen in allem ein großartiges Gerät mit einem unglaublich guten Preis/Leistungs-Verhältnis. Für 350 € erhält man 16 GB in wahlweise weiß oder schwarz, für 32 GB zahlt man 400 €. Der Preis ist durchaus gerechtfertigt und eine echte Kampfansage an andere Geräte dieser Leistungsklasse. Man erhält ein Gerät mit soliden Eckdaten und einem wirklich schnellen Prozessor, der so ziemlich jedes Spiel der nächsten 2 Jahre spielend ausführen können sollte. Kritikpunkt für mich ist die Kamera und der Lautsprecher, allerdings waren Nexus-Geräte noch nie bekannt für herausragende Leistungen in diesen beiden Kategorien.

Absolute Kaufempfehlung!

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Chrome-Flash

[OS X] Google Chrome’s Pepper Flash Player deaktivieren

Seit der Installation von Mavericks stürzen mir hin und wieder zwei Prozesse ab: Google Chrome Helper und PepperFlashPlayer. Warum der Helper abstürzt habe ich noch nicht herausgefunden. Warum der letztere abstürzt, kann ich auch nicht sagen, aber man kann ihn deaktivieren und stattdessen den “originalen” Flash-Player nutzen. Das hilft sogar in der Performance, da der offizielle Player schneller als Googles Variante ist. So geht’s:

  1. Den offiziellen Flash Player installieren. Einfach auf adobe.com herunterladen und installieren.
  2. Google Chrome neu starten.
  3. In Google Chrome diese URL aufrufen:

    chrome://plugins

  4. In der rechten oberen Ecke auf “Details” klicken.
  5. Nach dem Eintrag “Adobe Flash Player” suchen. Hier sollten zwei Plugins gelistet sein (Location):
    PepperFlashPlayer.plugin und Flash Player.plugin
  6. Bei dem Eintrag, der “PepperFlashPlayer.plugin” enthält, den Link “Deaktivieren” bzw. “Disable” anklicken.
  7. Google Chrome benutzt jetzt den offiziellen Flash Player. Bitte beachte, dass der offizielle Player hin und wieder Schweizer Käse spielt. Bitte sorgfältig darauf achten, ihn immer aktuell zu halten!

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Von Vorne.

[Review] Rapoo 6610 Maus

Ich habe mir vor 3 Tagen mal eine Maus eines nicht so namhaften Herstellers wie Microsoft zugelegt und intensiv getestet. Die Entscheidung dazu fiel zwar eher aus Enttäuschung gegenüber der Microsoft Sculpt Comfort, aber das ist eine andere Nummer. Vorab: Testgerät ist ein MacBook 5,1 mit Mac OS X 10.8.4.

Design

Die Maus sieht trotz ihres günstigen Preises von 24,99 € nicht sonderlich billig aus. Sie liegt in etwa in der Hand wie die Microsoft Wireless Notebook Mouse 5000 (fast die gleiche Größe). Das Logo von rapoo ist sogar hochwertig aufgeklebt, wie das z.B. bei älteren Stapelanlagen der Fall ist. Zudem hat die Maus eine LED, die in drei Farben leuchten/blinken kann: Rot für Batterie leer, Blau für Bluetooth-Mode und Grün für USB-Mode (mehr dazu im nächsten Abschnitt).

Funktion

Hier muss ich der Maus direkt sämtliche Punkte geben, die ich habe. Die Maus ist nämlich in einer Sache einzigartig: Sie ist weder Bluetooth noch USB – sie ist BEIDES. Die Maus sucht zuerst nach USB-Konnektivität. Ist die nach 2 Sekunden nicht gefunden, schaltet sie um zu Bluetooth. Der Wechsel funktioniert perfekt reibungslos. Ich nutze die Maus hauptsächlich per Bluetooth, hab gestern aber auch mal einfach den USB-Stecker trotz bestehender Bluetooth-Verbindung eingesteckt. Die Maus hat sofort auf USB umgeschaltet (LED leuchtete zweimal Grün). Als ich den USB-Stecker wieder entzogen habe, hat es 2 Sekunden gedauert und Bluetooth war wiederhergestellt (LED leuchtete zweimal Blau). PERFEKT.

Falls die Maus dauerhaft per Bluetooth genutzt wird, kann man den USB-Stecker im Batteriefach unterbringen. Eine spezielle Vorrichtung ist dafür schon eingebaut. Somit hat man für jede Situation eigentlich die perfekte Verbindung parat.

Die Maus wird auf der Verpackung als optische Maus angegeben, leuchtet auf der Unterseite jedoch nicht und erreicht 1000 DPI. Ob die daher jetzt optisch oder Laser ist, kann ich nicht so ganz beantworten…

Batterielaufzeit

Zur Batterielaufzeit kann ich natürlich noch nichts genaues sagen (3 Tage reichen da natürlich nicht). Laut Hersteller beträgt diese aber 9 Monate. Mal sehen, ob sie das wirklich hält…

Fazit

Mir gefällt die Maus richtig gut, vor allem, weil sie Dual-Mode ist. Leider hat sie keine zusätzlichen Tasten (klassische 3-Tasten-Maus), tut ihr aber nicht den Abbruch. Das Klickgeräusch könnte etwas leiser sein, könnte aber auch daran liegen, dass ich mittlerweile die fast klickgeräuschlose Microsoft Wireless Notebook Mouse 5000 gewohnt bin.

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Das Technikfaultier.

Genauso wie hier es um Technik geht, hat auch YouTube Channel für Technik. Davon gibt es zwar genug, aber nur einen “wahren” Channel: Das Technikfaultier. Im Gegensatz zu den ganzen “professionellen” Channeln, bekommt das Technikfaultier nicht jeden Kram geschenkt und er testet realistisch. Ihr solltet da wirklich mal vorbeigucken. Und sagt ihm, ihr kommt vom Bloggerholiker ;)

(Und ich hätte gerne die Zoro HD Kopfhörer… :P)

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Vorderseite + Homescreen

Ein Paket von Mozilla.

Heute klingelte FedEx und brachte mir ein Paket von Mozilla aus San Francisco. Natürlich wusste ich direkt was es ist: Das Geeksphone Keon Developer Preview.

Die Verpackung
Die Verpackung
Das Gerät. Im Lieferumfang: Geeksphone Keon, Akku, 3,5mm Headset, Micro-USB-Kabel, US-Plug
Das Gerät. Im Lieferumfang: Geeksphone Keon, Akku, 3,5mm Headset, Micro-USB-Kabel, US-Plug
Vorderseite + Homescreen
Vorderseite + Homescreen

Rückseite

Mozilla war so freundlich, mir ein solches Gerät zu Entwicklungszwecken kostenlos zuzuschicken. Dann kann die Entwicklung ja jetzt beginnen! :)

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