Was die Welt ohne die heutige Technologie wäre…

Heute streiten sich wohl einige Kinder noch um die Fernbedienung. Früher hat man sich gefreut, wenn man kurz verschnaufen durfte. Heute ist Fernseher, Computer und Handy kaum noch wegzudenken. Wir haben uns einfach daran gewöhnt. Den Fernseher nutzen wir um uns hirnlose Sendungen anzusehen oder für uns interessante Sendungen bzw. Reportagen zu verfolgen. Ob es nun der Wahrheit entspricht ist für die meisten nicht relevant. Auch der Computer überzeugt durch die vielen Funktionen die es bietet:

  • Mit Freunden, Familien und Bekannten schnell Kontakt aufnehmen
  • Daten online sichern
  • Videos online ansehen, verpasste Folgen ansehen
  • Selber Videos erstellen
  • Selber Musik mit diversen Programmen entwerfen

und das Handy? Das Handy ist ein wahrer Multitalent geworden. Man ist 24 Stunden erreichbar und kann so viel man will telefonieren und simsen.  Ist doch toll oder etwa nicht? Nein es ist nicht toll. Wir verblöden gerade zu an solchen Dingen. Wir sind faul geworden. Jedenfalls ein Teil. Sofern man alles im Rahmen hält sind Fernseher, Computer und Handy eine super Ergänzung. Fernsehen ist gut gegen Langeweile oder um wichtige Dinge zu erfahren. Auch der Computer steigert die Lernbereitschaft. Aber falsches nutzen ist im Trend. Lieber mal den Computer auslassen, den Fernseher auslassen und das Handy nicht zu jeder Zeit aus der Hosentasche ziehen, um irgendwelche Nachrichten an jemanden zu senden. Geht schwimmen, liest etwas oder hört etwas Musik aus euren Radio. Wir wären ja Tod ohne das Zeugs.

Damit wollte ich nun erstmal einige Grundgedanken ansprechen. Wie wäre die Welt ohne Computer, Fernseher, Handy, Radio, Telefon, MP3-Player, Beamer, …? Wie würde man sich denn wiederfinden, wie würde man Hilfe holen? Es ist kaum zu fassen. Wie haben es die früher gemacht? Wir sind im Vergleich zu diesen Leuten nicht die hellsten. Seid doch so gut und verzichtet mal eine Zeit auf eure Technik. Ihr stellt fest ohne geht es nicht. Lichtschalter, … alles braucht man. Um zu wissen was es ist ohne den ganzen zu Leben muss man es erleben.

Ich weiß genau, das wir ohne der Technologie allen unterlegen wären. Alleine wie viele Leben man damit rettet, wie vielen Leuten man hilft. Doch sie kann auch schaden. Nutzt sie in Maßen und bestaunt ihre Macht.

Ich wollte damit mal meine Meinung ausdrücken.

mfg…

 

[nginx, Apache] Rewrite-Converter in beide Richtungen

Manche, vielleicht viele, kennen die Situation: Einen nginx-Server als Produktivserver und XAMPP mit Apache auf dem Heim-PC zum Entwickeln oder Rumspielen. Das läuft soweit auch reibungslos – bis auf eine Sache: Die Rewrites.

Rewrites dienen dazu, URLs “schöner” zu machen. Leider benutzen die beiden Webserver unterschiedliche Regeln und Schlüsselwörter, um eben jene durchzusetzen. Das sieht etwa so aus:

nginx: rewrite ^/test.html$ /test.php last;

Apache: RewriteRule ^test.html$ test.php last;

Was aber tut man, wenn man zig Rewrites und keine Lust zum manuellen Umschreiben hat?

Eben jene Situation trat heute erneut auf und ich schrieb kurzerhand ein Online-Conversion-Tool, dass genau dieses Problem zumindest für die Basics löst. Die Konvertierung nginx -> Apache funktioniert übrigens sehr gut – andersrum konnte ich es noch nicht so ausführlich testen, da ich neue Rewrites immer zuerst in nginx erstelle.

Das Tool ist kostenlos und in englisch, damit es die Welt benutzen kann und nicht nur wir 82 Mio. deutschen + genügend österreichische und schweizer Wesen.

Link: http://labs.gidix.de/nginx/

[Mac] Ubuntu von USB-Stick booten

Nachdem ich heute mehrfach erfolglos versucht hatte, Ubuntu 12.04 Beta 2 auf meinem Intel MacBook 2,1 zu booten, gab ich schon fast auf – bis ich einen wunderschönen Weg fand, es doch zu tun.

Das Problem an EFI auf den MacBooks ist, dass sie nativ nur EFI-Systeme booten können – Windows und Linux fallen da in der Standard-Konfiguration aus der Reihe. Windows bekommt man jedoch per BOOTCAMP zum Laufen – doch was, wenn nur mal kurz reinschnuppern möchte oder bereits ein Bootcamp-Windows hat?

Leider lehnt die Firmware (EFI) des MacBooks den Boot eines nicht-EFI-Systems per USB ab, doch hier gibt es einen simplen Trick, wie man einen Ubuntu-USB-Stick erstellen kann. Diese Methode ist nur mit Ubuntu 10.04+ getestet – ob es bei dessen Derivaten oder anderen Distributionen funktioniert ist ungetestet.

Wie bekomme ich Ubuntu auf den USB-Stick?

  1. USB-Stick mit mindestens 2 GB Größe besorgen.
  2. USB-Stick mit FAT (Mac OS X ) bzw. FAT32 (Windows) formatieren. (FAT & FAT32 sind hier das Gleiche, Apple eben…)
  3. Auf dem USB-Stick einen Ordner “efi” erstellen.
  4. Innerhalb dieses Ordners einen weiteren Ordner, “boot” erstellen.
  5. ISO2USB-EFI-Loader herunterladen und beide .efi-Dateien in den Ordner “boot” kopieren.
  6. Ubuntu-ISO-Image herunterladen und in das gesamte Image einfach in den Ordner “boot” kopieren (nicht entpacken, kein dd, einfach das rohe Image da hin kopieren!)
  7. Ubuntu-ISO-Image zu “boot.iso” umbennen.
  8. Mac neustarten und direkt beim Startgong ALT (Wahltaste) gedrückt halten.
  9. Boot.efi auswählen. Warten. Linux startet!

So simpel kann es manchmal sein – und spart auch noch Arbeit :-)

[Mac] Single User Mode mit Passwort schützen

Nach etwas längerer Zeit mal wieder ein nützlicher Tipp: Den Single User Mode von Mac OS X mit einem Passwort schützen!

Warum?

Ganz einfach: Geht ein mobiler Mac verloren (MacBook), kann das Mac OS X-Kennwort über den Single User-Mode zurückgesetzt und der Mac somit ausgespäht werden. Damit das verhindert wird, hat Marco von pro-fusion.ch das Shellscript “SSUM” entwickelt, dass den SUM mit einem Kennwort sichert und ihn somit für Fremde unerreichbar macht.

Eine Anleitung zum Download und Installieren von SSUM ist auf seiner Webseite auf englisch erreichbar: http://pro-fusion.ch/SSUM/

[Mac OS X / Linux] .bin/.cue in .iso konvertieren

Es gibt viele CD-Images, die nicht im iso- oder dmg-Format vorliegen, sondern auch im .bin/.cue-Paarformat. Unter Windows stellt das dank PowerISO kein Problem dar, unter Mac OS X und Linux ist allerdings etwas mehr Aufwand erforderlich.

So konvertiert man .bin/.cue nach .iso

  1. bchunk herunterladen (tar.gz)
  2. tar.gz entpacken (nach Möglichkeit ins Homeverzeichnis ~/)
  3. Terminal öffnen, ins bchunk-Verzeichnis wechseln und make ausführen. (Unter Mac OS X ist dafür ein installiertes Xcode nötig!)
  4. Linux: sudo make install
    Mac OS X: sudo cp bchunk /usr/local/bin/bchunk
  5. Sobald bchunk installiert ist, verwendet man bchunk so:
    bchunk <image.bin> <image.cue> <dateiname> (ohne .iso)

Jetzt wisst ihr, wie man .bin/.cue in iso verwandelt!

[Linux, Mac OS X] Snake im Terminal

Mogria aus gidix.de hat das von ihm entwickelte Terminal-Game “msnake” heute freigegeben und auf github veröffentlicht (Link am Ende des Artikels).

Unter Linux kann die auf github veröffentlichte Anleitung benutzt werden, auf Mac OS X ist jedoch ein Patch nötig. Der Patch wurde von mir eingespielt und das ZIP-Package des Games inkl. Patch ist am Ende des Artikels zu finden.

Patch ist bereits auf github eingespielt. msnake einfach über github downloaden.

So läuft msnake auf Mac OS X

Damit msnake auf Mac OS X zum Laufen gebracht werden kann, wird gebraucht:

  • msnake inkl. Patch
  • Cmake
  • Geduld

So geht’s

  1. msnake inkl. Patch herunterladen.
  2. Cmake als DMG herunterladen und installieren
  3. msnake entpacken, Terminal öffnen und mit cd zum entpackten Verzeichnis navigieren.
  4. “cmake .” (ohne “) ausführen.
  5. Mit einem Texteditor wie Sublime Text oder TextEdit die Datei msnake/CMakeFiles/msnake.dir/link.txt öffnen.
  6. Am Ende der Datei “-lrt” (ohne “) entfernen und abspeichern. (Wurde bereits vom Hersteller gefixt)
  7. Zurück ins Terminal gehen und “sudo make install” (ohne “) ausführen.
  8. Anschließend kannst du per Eingabe von “msnake” (ohne “) das Spiel starten.

Viel Spaß mit msnake und danke an Mogria! :)

Downloads

Cmake

msnake auf GitHub

[Mac OS X] Review: Pochade

Kennt ihr Pixeur von Veign, das wunderbare Farbpicktool mit HEX-, HSB-, RGB- und CMYK-Werten zum Kopieren und Farbfindelupe zum Herausfinden einer Farbe auf dem Bildschirm? Es ist einfach genial. Sowas suche ich seit mehreren Monaten für den Mac, dachte, mit mColorMeterLite eine Alternative gefunden zu haben, doch vor Kurzem traf ich ein weiteres Tool, dass ziemlich ähnlich wie Pixeur ist – nur besser designt.

Das Tool, was ich meine, heißt Pochade. Es hat kein Dock-Icon sondern legt sich in der Menüleiste ab – genau wie Pixeur auf Windows. Und Pochade bietet genau das, was ich will – und sogar ein wenig mehr.

Das Tool hat konfigurierbare Farbpickwerkzeuge. In der Auswahl stehen CMYK/HSB/RGB-Slider, der Farbkreis (Color Wheel) und das Color Square.

Nachdem man eine Farbe, entweder durch Herauspicken oder durch das Lupentool links neben der Auswahlmethode, ausgesucht hat, bekommt man den RGB-Wert und den HEX-Code angezeigt. Ein simpler Klick auf einen der beiden Werte kopiert diesen dann in die Zwischenablage. Und konfigurierbar ist das auch noch.

Müsste ich Pochade eine Note geben, bekäme es eine glatte 1. Das Tool leistet, was es verspricht, ist in der Basis-Variante kostenfrei, sieht gut aus und verbraucht so gut wie keine Ressourcen. Und wie bereits am Anfang gesagt, Windows-User sollten auf Pixeur zurückgreifen.

Pochade “Lite” herunterladen

Pochade im Mac App Store

[Review] Microsoft Explorer Touch Mouse

Ich habe seit heute die neue Microsoft Explorer Touch Mouse, recht günstig auf Amazon erstanden, und lasse euch jetzt Teil daran haben – ob ihr wollt oder nicht.

Warum eine neue Maus?

Meine alte Logitech Mouse (Modell: ???) funktioniert zwar noch, aber nicht mehr so gut wie am Anfang. Außerdem hat sie einen recht klobigen Empfänger.

Erster Eindruck

Die Mouse sieht sehr gut aus. Sie hat eine etwas ungewöhnliche Form nach oben zu den Tasten hin aber das ist okay. Die Maus ist – nicht ungewöhnlich – aus Plastik, ist aber dadurch auch recht leicht. Hätte von Microsoft eine so gute Verarbeitung nicht erwartet =)

Installation

Ich habe die Mouse hautpsächlich auf meinem MacBook mit Mac OS X 10.7.3 Lion im Einsatz. Das Erstaunliche ist: Die MICROSOFT-Mouse funktioniert SOFORT mit dem Mac-Betriebssystem. Einzig zum Umstellen der Tasten, die man hier beliebig an der Maus ändern kann, wird wirklich der Treiber benötigt.

Interessanterweise habe ich damit ein besseres Ergebnis, als bei Windows 7. Dort funktionierten nämlich nur Rechts- und Linksklick. Kein Mittelklick und auch kein scrollen – dafür ist der Treiber nötig.

Bedienung / Handhabung

Da die Maus ja jetzt installiert ist, kann es an die Verwendung gehen. Nun, ich muss sagen, an die Maus muss man sich ehrlich gewöhnen. Die Form ist leicht anders und auch hat die Maus kein Scrollrad sondern nur eben einen touchsensitiven Streifen, der aber nach einer recht kurzen Eingewöhnung richtig gut funktioniert. Die Maus kommt mit 5 Tasten:

  • Linksklick
  • Rechtsklick
  • Mittelklick
  • Über dem Streifen 1 Taste
  • Unter de, Streifen 1 Taste

Alle, ich wiederhole, ALLE Tasten sind frei anpassbar. Man muss nicht einmal einen Rechts/Linksklick definieren, was sie wieder als Fernbedienung nutzbar macht. Unter Mac OS X lässt sich jede Taste als Exposé/Dashboard/Mission Control-Steuerung, zum Ausführen von Terminal-Befehlen und Programmen etc. pp einstellen. Ich habe dazu auch einen Screenshot vom PrefPane unter OS X 10.7.3:

Was Customizing angeht, wird wirklich jedes Computernutzerherz erfüllt. Auch lässt sich die Schnelligkeit des Scrollens für vertikal und horizontal einstellen. Dabei kann man sogar “Flicking” aktivieren. Dabei wird wie an einem Android-Smartphone der Content ganz schnell gescrollt – hilfreich in langen Codestücken oder Dokumenten. Alles in allem: Hut ab.

Unter Linux habe ich die Maus nicht getestet, vermute aber, dass sie dort leicht eingeschränkt ebenfalls funktioniert.

Fazit

Ich empfehle die Maus nur etwas längeren Computernutzern und auch nur Windows XP+/Mac OS X 10.3+-Nutzern. Man muss sich eingewöhnen, allein schon deswegen, weil kein Scrollrad existiert und die Maus eine leicht veränderte Form hat. Die Maus ist sowohl für Rechts- als auch Linkshänder interessant, da sie symmetrisch ist und somit keinem Handtypen zugeordnet ist. Erhältlich ist die Maus in schwarz, grau und rot. Ich habe mich für das schwarze Modell entschieden.

Treiber-Downloads

http://www.microsoft.com/hardware/downloads/

[Mac OS X] Hintergrundbild verschwunden – hier die Lösung

Ich hatte eben das Problem, dass unter Mac OS X Lion völlig ohne Grund mein Hintergrundbild verschwand und durch eine graue Farbe ersetzt wurde. Das passierte jedoch nur auf dem internen Display und beim Wählen eines anderen Bildes – egal ob System-Wallpaper oder Eigene – passierte einfach nichts. Ich habe aber glücklicherweise zwei Lösungswege gefunden:

1: Bilder von externen Datenträgern kopieren

Wenn man ein Hintergrundbild von einem USB-Stick oder einer externen Festplatte verwendet und diese/r beim Aufwachen des Mac nicht mehr vorhanden ist, merkt sich im Gegensatz zu Windows der Mac das Bild nicht – es verschwindet. Abhilfe schafft das simple Kopieren des Bildes auf die interne Festplatte.

2: Dock neustarten

Manchmal kann aber – gerade auf schwächeren Macs – auch einfach das Dock samt Mission Control abstürzen und das Bild daher nicht laden oder ändern. Dazu gibt es drei Möglichkeiten, das Dock zu beenden (bitte nur EINE wählen):

  1. Aktivitätsanzeige öffnen, das Dock suchen und beenden.
  2. Einen Terminal öffnen und “killall Dock” (ohne “) eintippen und mit Enter bestätigen.
  3. Mac neustarten.

Danach sollte euer Hintergrundbild wieder da sein.